Wie ich zum Modell-Rennsport kam...
Zunächst fing alles sehr klein an, und zwar so wie wahrscheinlich bei jedem der dieses
Hobby für sich entdeckt. Es begann mit einem kleinen Elektro-Offroader von Tamiya
im Maßstab 1:10, dem TA-02 Chassis mit Ford F-150 Karosserie. Ein sehr schönes Einstiegsmodell,
da durch die einfach perfekte Aufbau-Anleitung von Tamiya sehr einfach zu montieren.
Wie es kommen muss, zieht es einen früher oder später doch zu den verbrennungsgetriebenen
Modellen, und so kam ich zum Kyosho Pure Ten Alpha GP, ebenfalls im Maßstab 1:10
mit einem 2,11 ccm Nitro Motor und einer Honda S2000 Karosserie. Mit diesem Wagen
hatte ich auch recht viel spaß, doch so schnell wie dieser kam, verschwand er auch,
da nach nicht allzuviel Zeit etwas größeres her musste, das nicht so friemelig war,
an das man auch richtig Hand anlegen konnte.
So zog es mich zum Carson Super Scale,
einem 1:8er mit „Übergröße“, da der exakte Maßstab 1:6,2 betrug. Befeuert wurde dieser
mit einem 3,5 ccm Nitro Motor und wurde in kurzer Zeit modifiziert, sodass dieses
Modell bald Allrad-Antrieb, ein 2-Gang-Getriebe, eine Tuning 3 Backenkupplung und
Stabilisatoren aufwies. Des weiteren kamen auch eine Menge Karossen hinzu: Opel Astra
V8 Coupé, BMW M3 GTR und der Atego Race Truck. Mit diesem Wagen bin ich Runde um
Runde über die Rennstrecke gefahren, bis ich dann die „Königsklasse“ für mich entdeckte
-> Modelle im Maßstab 1:5
Dort fing es mit einem Carson C5 an, einem sogenannten „Plastik-Bomber“. Es zeigte
sich dann nach kurzer Zeit, dass an diesem Wagen ein wenig Hand angelegt werden musste
und er etwas Tuning nötig hatte, wie z.B. Aluminium Fahrwerksteile, usw. Doch auch
das stellte mich dann nicht so richtig zufrieden und ich baute mir einen FG Evo 03
auf. Dies ist mein aktueller Wagen, mit dem ich auch an Rennen teilnehme.
Neben dem Fahren engagiere ich mich auch in meinem Verein, dem MRC-Oberhausen e.V.
und bin dort als Zeitnehmer sowie Rennleiter bei den Rennen aktiv.